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Kunsthistoriker diskutieren über den Speyerer Dom - Internationales wissenschaftliches Symposium mit 170 Teilnehmern
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SPEYER | Uebersicht Speyer
Freitag, den 01. Juli 2011 um 12:24 Uhr
Architektonische Gestalt, Bedeutung und liturgische Funktion des Speyerer Domes sind Gegenstand eines dreitägigen internationalen wissenschaftlichen Symposiums, das am Donnerstag in Speyer begonnen hat. Unter der Themenstellung “Der Dom zu Speyer: Konstruktion, Funktion und Rezeption zwischen Salierzeit und Historismus” werden bis Samstag neueste Ergebnisse der Bauforschung am salischen Kaiserdom vorgestellt und diskutiert, unter anderem auch die Befunde der jüngsten Domrestaurierung seit 1995. Das Symposium ist der Beitrag der “Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer” zum „Salierjahr“ und zum 950. Weihejubiläum des salischen Kaiserdomes. Außerdem erinnert sie mit der Tagung an die Aufnahme der Kathedrale in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes vor dreißig Jahren.

Rund 170 Teilnehmer konnte Staatsminister a. D. Dr. Georg Gölter, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Stiftung, zum ersten der insgesamt fünf Themenblöcke im Sitzungssaal des Stadtrates der Stadt Speyer begrüßen. Professor Dr. Dethard von Winterfeld (Mainz), einer der Tagungsleiter, verwies in seinem Einführungsreferat darauf, dass die letzte wissenschaftliche Baumonographie über den Speyerer Dom vor 40 Jahren erschienen sei. In ihr hatten Walter Haas und Hans Kubach die Forschungsergebnisse der großen Domrestaurierung der 50er und 60er Jahre zusammengetragen. „Es ist Zeit zurückzublicken auf das, was seitdem in der Forschung geschehen ist“, betonte Winterfeld. In den letzten Jahrzehnten seien umfangreiche Untersuchungen zur Bau-, Liturgie- und Kulturgeschichte des Speyerer Domes vorgenommen worden, die eine neue Bilanzierung nötig machten. Im weiteren Verlauf der Tagung befassen sich die insgesamt 17 Referenten mit Themen wie der Antikenrezeption in der romanischen Sakralarchitektur, dem Wölbungskonzept des Speyerer Domes als des ersten großen Gewölbebaues seiner Zeit, der Herrschergrablege und der mittelalterlichen Ausstattung des Domes. Vorgestellt werden aber auch neue Erkenntnisse über die Stadt Speyer und ihren Dom als „Ergebnis einer mittelalterlichen Monumentalplanung“ oder die nazarenische Neugestaltung des Domes im 19 Jahrhundert. Heute Abend, 19.30 Uhr spricht in einem öffentlichen Abendvortrag im Dom der Kunsthistoriker Dr. Markus Späth (Gießen) zum Thema “Bischofskirche. Herrschergrablege. Kaiserdom? Der Speyerer Dom im Spiegel seiner mittelalterlichen Deutungsgeschichte”. Der Eintritt ist frei. (spa)

 

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