BECHER UND DIE GEGENWART

VIDEOS

URLAUB UND FREIZEIT

MENSCHEN

LESERBRIEFE

MEIST GELESENE ARTIKEL

NATUR UND UMWELT

WIRTSCHAFT UND ARBEIT

MODE UND LIFESTILE

SOCIAL-BOOKMARKING

Hinzufügen zu: Facebook Hinzufügen zu: Mr. Wong Hinzufügen zu: Webnews Hinzufügen zu: Windows Live Hinzufügen zu: Favoriten.de Hinzufügen zu: Linksilo Hinzufügen zu: Readster Hinzufügen zu: Linkarena Hinzufügen zu: Del.icoi.us Information

AKTUELLE MELDUNGEN

Die Konsequenzen, die Stadt und Forst aus den Auflagen der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd) nach der De...
Als die Speyerer Feuerwehr nach ihrer Alamierung am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr an der Einsatzstelle in der Auestra...
Die neue Fasnachtsprinzessin Anna I. der Speyerer Karnevalgesellschaft (SKG) steht unter einem besonderen Stern. Der ist...
Überfluss für Augen, Ohren und Gaumen: Die Speyerer Kult(o)urnacht lockt wieder Tausende Besucher (MIT FOTOSERIE)
Drucken
SPEYER | Uebersicht Speyer
Montag, den 20. Juni 2011 um 20:57 Uhr

Auge und Bewusstsein konnten kaum erfassen, was sich anlässlich der Speyerer Kult(o)urnacht in der Domstadt an Ereignissen alles abspielte. Es war ratsam sich treiben zu lassen durch ein Mee(h)r an Bildender Kunst, Musik, Informationen und kulinarischer Angebote. Einmal mehr herausragend war die Programmgestaltung bei der Sparkasse. Während auf einer Bühne auf dem Willi-Brandt-Platz Feuertänzer ihre spektakulären akrobatischen Flammenküsten zeigten waren im Inneren des Bankgebäudes zwei junge Damen und ein Mann unterwegs, nur mit String-Tangas und ganz viel Körperkunst bekleidet. Die Drei waren mit Sicherheit das am meisten fotografierte Motiv der Kult(o)urnacht. Eher leise Jazz-Töne schlugen die drei Musiker von "Art of Strings" an.

ZUR FOTOSERIE

Kulinarisch war der bewährte "Feuertopf" wieder ein Renner, aber auch der Käseteller erfreute Auge und Gaumen.
 Überhaupt wurde vielfach auf Bewährtes gesetzt, so auch bei der Kulturraum-Galerie. Dort spielten wieder "Koversaki" und animierten die Zuhörer zu Live-Karaoke, was nicht immer schön aber in jedem Fall laut war. Bei einer besonderen Malaktion veredelte der Künstler "THITZ" von Gästen mitgebrachte Alltagsartikel wie Plastiktüten, T-Shirts oder Plakate zu Kunstwerken.
Die Heiliggeistkirche war wieder ein Musentempel, in dem gleich mehrere Künstler ihre Arbeiten zeigten. Die Frauentheatergruppe "bissfest" unterhielt zu jeder vollen Stunde mit theatralischen Darbietungen.
"Märchenhaftes aus aller Welt" war das Motto in der Villa Ecarius, dem Domizil der Stadtbücherei. Von orientalischer Musik und Tanz bis zu einem Märchen-Programm reichte das Repertoire.
Zum ersten Mal mit dabei war die Auferstehungskirche. Kalligraph Helmut Hirmer zieht in einer Ausstellung seiner Werke einen Spannungsbogen vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Außerdem konnten sich die Besucher in Kalligraphie üben.
Der benachbarte Kunstverein erfreute die Nachtschwärmer im Gewölbekeller ebenfalls musikalisch mit Funk und Jazz, während beim Künstlerbund Speyer im Innenhof wieder wie auch im letzten Jahr die Blues-und Boogie-Gruppe "G. Blues Band" aus Germersheim mit ihrer stimmgewaltigen Sängerin bei flotten Rhythmen das Publikum auf seiner Stimmungswoge mitriss. Im angrenzenden hinteren Bereich warteten eine kleine Cafeteria auf Kaffeeliebhaber sowie eine Installation von Martin Eckrich auf  bewundernswerte Blicke. Ein paar Ecken weiter gab es im Judenhof eine Führung durch die mittelalterliche Anlage bei  Klängen des Klezmer Quartetts Heidelberg. Auch die Johann-Becher-Gesellschaft ist dort mit ihrer Gedenkstätte zu Hause. Experten boten Kurzvorträge zum Lebenswerk des Speyerer Universalgenies. An nachgebauten Modellen und Tafeln konnte der Betrachter einzelne Schaustücke in Augenschein nehmen. ImPurrmann-Haus war man bestens auf Besucher eingestellt. Zu den Gitarreklängen von Richard Schmitt gab es im Wechsel einen Fachvortrag Adolf Leisens zum Speyerer Bilderstreit - "Purrmanns Triptychon im Kreistagssaal. Als Cateringteam verköstigte hingegen  die Kochschule "Con Coquo hungrig gewordene Kunstbeflissene im Hof des Anwesens. Auch die Kirchen boten in der diesjährigen Kult(o)urnacht umfangreiche Programmpunkte in ihrem Repertoire, wie beispielsweise im Dom mit Chor und Orgelmusik, oder es gab Theaterdarbietungen in der Heilliggeistkirche. Etwas lauter waren "Avanti Diletanti" , die mit ihren musikalischen Anmerkungen zum Salierjahr mit "allerley Instrumenten" lautstark durch die Innenstadt zogen und später beim Altportel jede Menge Lärm produzierten. Aber auch die weiter entfernten Ziele boten jede Menge Sehens-und Hörenswertes: Märchen mit Rita Maria Fröhle gepaart mit orientalischem Tanz erfreuten Kinder und Erwachsene im Bildungszentrum Villa Ecarius. In den Räumen der Landwirtscaftlichen Sozialversicherung hielten Sunny Afternoon und die Schülerband Fourbeats mit ihren Beatlesongs die Stimmung am Laufen. Wer wollte, konnte die Nacht zu später Stunde im Archäologischen Schaufenster ausklingen lassen, in dessen Schauraum das "Duo Fado Instrumental" mit seiner Klangpoesie des Südens ein "rein instrumentielles Programm rund um den Fado" präsentierten. Auch in der Gilgenstrasse war für Bewirtung bestens gesorgt. Das Kontrollbändchen als Sesam-Öfne-Dich für alle teilnehmenden Einrichtungen war auch diesmal sein Geld wert.
Wie immer gab es im Kulturhof Flachsgasse mit Städtischer Galerie, Winkeldruckerei, Künstlerbund uns Artwork-Galerie ein ziemliches Gedränge - zumindest bis 22 Uhr, als ein ungemütlicher Regen die vielen Tausend Besucher vom Freien in die Innenräume trieb. (da/ks/Fotos: ks/da/ok/Privat)
 

 

Kommentare können erst nach einer Anmeldung auf unserer Seite abgegeben werden.
Neue Einträge werden erst nach Freischaltung sichtbar.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite.