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Limburgerhof: Der Mädelsabend im Capitol-Kino - "Madame - Nicht die feine Art"
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KULTUR | Kultur Regional
Sonntag, den 15. April 2018 um 20:59 Uhr
Sie sind noch nicht überall bekannt, aber sie sind in der Region ein Novum: Die "Mädelsabende" im traditionsreichen und 1954 erbauten Capitol-Kino in Limburgerhof. Am kommenden Mittwoch, 18. April 2018 (ab 19:30 Uhr - Einlass: 18:45 Uhr), steht wieder das weibliche Geschlecht im Mittelpunkt. In Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde Limburgerhof, Claudia Leonhardt, rufen die Betreiber des Kinos, Susanne Deickert und Dieter Janneck, wieder vor die Leinwand.

Diesmal heißt das Stück "Madame". Nehmen Sie Platz, denn Madame lädt zu Tisch! Stilsicher entführt die französische Bestseller-Autorin und Regisseurin Amanda Sthers die Freunde des gepflegten Kinos hinter die Kulissen der exzentrischen Pariser High-Society. Geistreich, voller Wortwitz erzählt der Film die Geschichte der spanischen Hausangestellten Maria, die über Umwege in die Rolle einer Grande Dame schlüpft – sehr zum Entsetzen ihrer amerikanischen Dienstherren. Für den Abend haben sie eine kleine Gesellschaft zum Essen eingeladen, darunter den Londoner Bürgermeister, einen erst neunjährigen französischen Starpianisten und einen einflussreichen irischen Kunsthändler. Als allerdings Bobs erwachsener Sohn aus erster Ehe, Steven (Tom Hughes), unangekündigt zu Besuch kommt, ist der Tisch auf einmal für dreizehn gedeckt. Anne gerät in Panik – "Das bringt Unglück!" – und drängt Maria, als vierzehnter Gast an dem Essen teilzunehmen.
"Das geht nicht, Madame, ich bin doch Ihre Hausangestellte", wehrt diese zunächst ab, nur um von Anne ein verlogenes "Unsinn, du gehörst doch zur Familie" zu hören zu bekommen. Denn auch als "Mitglied der Familie" soll Maria sich an der feinen Tafel besser als jemand anderes ausgeben: eine geheimnisvolle Freundin der Familie aus Spanien sei sie, wahrscheinlich verwandt mit dem spanischen Königshaus. "Aber werden sie mich nicht erkennen? Sie haben mich doch schon hier gesehen!", fürchtet Maria, woraufhin Anne roh entgegnet: "Sie haben dich nicht gesehen! Niemand sieht ein Dienstmädchen an."
Marias Tischherr David (Michael Smiley) flirtet heftig mit ihr, fühlt sich durch ihre Zurückhaltung bestärkt, findet ihre Unbedarftheit erfrischend und ihre Unkonventionalität befreiend. Die beiden treffen sich nach dem Dinner wieder, sie verlieben sich. Anne ist entrüstet. Maria ist glücklich. Anne droht, Maria behauptet sich. Doch Anne hält den Klassentrumpf in der Hand: Jederzeit kann sie David sagen, wer Maria wirklich ist.
Der Hautevolee ist kein Mittel zu schade, diese Entwicklung zu unterbinden. Ist es nur eine Gesellschaftskomödie um ein reiches Paar und sein Dienstmädchen? Der Film "Madame" macht die Arroganz der Oberschicht zur klassenpolitischen Satire. Witzig und mit viel Humor und Heiterkeit. Lassen Sie sich überraschen!
Karten für den Kinobesuch (incl. ein Glas Sekt nach dem Film) kosten 8 Euro. Auch Männer sind herzlich willkommen.

 

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