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Dudenhofen: Klasse Künstler begeistern Publikum bei Gitarrennacht im Bürgerhaus
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KULTUR | Kultur Regional
Dienstag, den 27. März 2018 um 13:50 Uhr
Von Hansgerd Walch
Immer wieder gelingt es dem Kulturverein Dudenhofen, die besten Vertreter ihres Faches in die Spargelgemeinde zu verpflichten, sicherlich auch ein Verdienst ihres künstlerischen Leiters Karl-Heinz Osche. So auch zu der Gitarrennacht am vergangenen Freitag, wo mit Ignatz Netzer, Timo Gross und Bisher (Mathias) Herrmann, die herausragenden Blues Gitarristen der Nation auf der Kleinkunstbühne standen. Die Künstler boten überwiegend klassischen Blues, der durch Eigenkompositionen durchsetzt war.

Im übrigen: das Wort Gitarre stammt vermutlich aus dem französischen (guitare). Zur Familie der sogenannten Kastenhalslauten geht sein Ursprung aber auf die griechische Leier zurück. Da Blues auf die Sklaven in den Südstaaten zurückgeht, die darin ihre Sorgen, Nöte und auch Hoffnungen  zum Ausdruck brachten, sind viele dieser Lieder traurig und melancholisch.
Ignatz Neuer, der charismatische Vollblut Bluesgitarrist, der aber auch als launiger Conférencier auftreten kann. Mit seiner rauchigen Stimme versetzt ihn schon nach eigener Aussage „der Blues am Morgen“ in tiefste Melancholie und brachte treffsichere Vocals hervor, die auch durch sein Können an der Mundharmonika nachhaltig unterstrichen wurden. Mit der bekannten Liebesballade "Corinna" zeigte er aber auch auf, dass Blues nicht immer schwermütig sein muß.
"Down to the delta" , der Titelsong seines ersten Albums, war die Eröffnung von Timo Gross, der mit seiner E-Gitarre mehr rockige Töne in den Saal zauberte und zeigte in seinem Spiel in der Folgezeit seinen kreativen Output, verwurzelt im Blues, aber doch hochmodern. In seinen Songs erkannte man seine eigne Handschrift, sie hatten immer einen eigenen Ton,  waren individuell.
Biber (Mathias) Herrmann rundete diese Gitarrennacht ab. Fritz Rau, der legendäre Konzertveranstalter bezeichnete ihn in seinem Buch, als einen der Besten, den Deutschland hervorgebracht hat. Nicht nur dass es ihm gelang, den Klang einer einzelnen Band alleine zu erzeugen, zeigten auch seine Lieder, insbesondere "Sweet None", nicht nur Poesie  sondern hatten auch eine Botschaft - hier der Klimawandel.
Die 120 Zuhörer im brechend vollen Bürgerhaus können sich schon auf eine Fortsetzung der Gitarrenacht in den kommenden Jahren freuen. (Foto: hgw)
 

 

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