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Hitze-Tipp der Malteser: Viel, aber nicht zu kalt trinken
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INFODIENSTE | Gesundheitstips
Donnerstag, den 08. August 2013 um 09:49 Uhr
Speyer. Deutschland schwitzt um die Wette: Spät aber gewaltig hat sich der Sommer zurückgemeldet. Die heißen, schwülen Temperaturen halten an und verlangen Körper und Kreislauf einiges ab - besonders im hohen Alter. Wichtig ist es deshalb vor allem, viel zu trinken: Mineralwasser und Tees sind laut der Malteser in der Hitze besonders gut.

„Bei diesem Wetter treten besonders häufig Herz-Kreislauf-Beschwerden auf“, weiß Heiko Hoffmann, Leiter der Notfallvorsorge des Malteser Hilfsdienstes der Diözese Speyer. Hierzu gehört auch die Rettungswache in Ludwigshafen. „Wir haben während solch heißer Tage etwa vier bis sechs Prozent mehr Einsätze. Meist sind ältere Menschen betroffen. Kreislaufbeschwerden, hoher oder niedriger Blutdruck, Bewusstlosigkeit und allgemeines Unwohlsein sind die Symptome, die bei diesen Temperaturen häufig auftreten“, erklärt Hoffmann weiter. Besonders Menschen, die bereits krankheitsbedingt vorbelastet sind, sind anfällig. „Aber nicht immer müssen die Patienten ins Krankenhaus.“
Oft kommt noch hinzu, dass die Patienten zu wenig Flüssigkeit zu sich genommen haben. Gerade ältere Menschen mit sinkendem Durstgefühl vergessen schnell, ausreichend zu trinken. Oft trinken sie sogar bewusst zu wenig, um nachts nicht aus dem Bett zu müssen. Deshalb warnt Robert Austerschmidt, verantwortlich für den Malteser Menüservice in Speyer: „Bei hohen Temperaturen ist es für ältere Menschen wichtig, ausreichend zu trinken, weil der Körper durch Schwitzen viel Flüssigkeit verliert. Auch ein vermeintlich kühlender Wind trocknet den Körper aus. Wer zu wenig trinkt, riskiert einen erheblichen Abfall der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit, sowie Blutverdickung und Verstopfung.“
Stilles Mineralwasser, Früchte- und Kräutertees sind die richtigen Getränke“, erklärt Austerschmidt. Es sollte allerdings nicht zu kalt getrunken werden – ein Fehler, der häufig begangen wird. Denn Kaltes regt die Wärmebildung im Körperinneren an, statt sie zu verhindern. Auch gegen geringe Mengen Kaffee und Schwarztee sei nichts einzuwenden. „Wichtig ist es, über den Tag verteilt ausreichend zu trinken. Am besten zu jeder Mahlzeit, auch zu den Zwischenmahlzeiten! Umso leichter erreicht man die empfohlene Menge von zwei Litern pro Tag.“ Ein Zusatztipp: Die Getränke für den Tag in Reich- und Sichtweite stellen. So wird das Trinken nicht vergessen.
Petra Robl, Leiterin des ambulanten Pflegedienstes der Malteser in Speyer, hat ihre Mitarbeiter angewiesen, bei jedem zu Pflegenden darauf zu achten, dass ein Glas Wasser getrunken wird. „Wir sind zwar nicht so lange vor Ort, aber in der Zeit soll gewährleistet werden, dass die Leute wenigstens etwas trinken.“ Auch wenn die Tour der Mitarbeiter dadurch etwas länger dauert. „Alle unserer Patienten haben mit diesem Wetter zu kämpfen“, ergänzt Robl. Während dieser Hitzewelle musste glücklicherweise niemand ins Krankenhaus eingeliefert werden. „Aber bei diesen Temperaturen kann das schon vorkommen.“
Neben ausreichender Flüssigkeitszufuhr sollte auch darauf geachtet werden, dass man sich nicht für längere Zeit in der prallen Sonne aufhält und sich in der größten Mittagshitze nicht noch körperlich anstrengt, warnt Heiko Hoffmann. „Arbeiten wie Rasenmähen oder Heckenschneiden sollten dann lieber gegen Abend erledigt werden.“ (spa)

 

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