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Neue gesetzliche Pflichten: Kfz-Werkstattbesuch könnte teurer werden
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WIRTSCHAFT UND ARBEIT | Geschaeftswelt
Mittwoch, den 21. März 2018 um 14:51 Uhr
Die Kfz-Betriebe in der Vorderpfalz nehmen zurzeit insgesamt etwa 10.000 bis 50.000 Euro pro Betrieb in die Hand um weiterhin die Haupt- und Abgasuntersuchung anbieten zu können. Da sich diese Investitionen rechnen müssen, ist laut Innungsobermeister Volker Weismann mit steigenden Preisen für Werkstattkunden zu rechnen. "Ob und, wenn ja, wie stark die Preise für Werkstattaufenthalte steigen werden, ist natürlich von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich“, sagt Obermeister Weismann. „Eine Tendenz zu höheren Preisen ist aber wahrscheinlich“.

Hintergrund sind neue gesetzliche Pflichten, wonach Kfz-Unternehmen, in deren Werkstätten weiterhin die Hauptuntersuchung durchgeführt werden soll, speziell definierte Scheinwerfereinstellplätze und spezielle Bremsenprüfstände vorweisen müssen. Je nach Betrieb müssen dafür sehr ebene Flächen hergestellt und teure Geräte angeschafft werden. Hinzu kommt, dass die Abgasuntersuchung künftig mehr Zeit in Anspruch nimmt, weil wieder an jedem Fahrzeug die Werte direkt am Auspuff gemessen werden – und nicht, wie es ein paar Jahre der Fall war, der Blick in die elektronischen Steuergeräte genügt. Durch das Messen der Abgase am Auspuff wird sichergestellt, dass die vom System angezeigten Werte auch tatsächlich vom Fahrzeug eingehalten werden. Die Neuregelung ist eine Folge des Abgasskandals.
In der Kfz-Innung Vorderpfalz sind 129 Kfz-Werkstätten und Autohäuser der Region organisiert, die als Innungsmitglied das blau-weiße Meisterschild führen dürfen.
 

 

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