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Klimaschutz spielt für das Bistum Speyer eine wichtige Rolle - Beitrag zur nationalen Klimaschutz-Initiative
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GESELLSCHAFT UND KIRCHE | AUS DEN KIRCHEN
Donnerstag, den 12. Juli 2018 um 09:13 Uhr
Das Bistum Speyer hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für angewandtes Stoffstrommanagement der Hochschule Trier ein Konzept für das Energiemanagement und den Klimaschutz in den bistumseigenen Gebäuden erstellt. Es leistet damit einen Beitrag zur nationalen Klimaschutz-Initiative. Untersucht wurden 22 Liegenschaften im gesamten Bistum, die für unterschiedliche Zwecke genutzt werden.

Das Spektrum reichte von Verwaltungsgebäuden, Bildungseinrichtungen und Wohnhäusern bis zu einer Schule und einem Kloster. „Kirchliche Immobilien haben meist eine lange Lebensdauer. Unser Ziel ist, die baulichen und technischen Konzepte an die Erfordernisse des Klimawandels anzupassen“, erläutert Diözesanbaudirektor Stephan Tschepella. Durch eine Verbesserung der Energieeffizienz in den Gebäuden sollen der Ausstoß von Treibhausgasen begrenzt und die Energiekosten gesenkt werden.
Grundlage der Untersuchung war eine Erhebung des Strom- und Wärmeverbrauchs in den einzelnen Gebäuden. Sie führte zu Hinweisen auf Einsparpotentiale. „Es gibt eine große Bandbreite von Möglichkeiten, den Energieverbrauch in Gebäuden zu reduzieren“, erklärt Stephan Tschepella. Dazu zählen zum Beispiel die Erstellung von Energieausweisen und jährlichen Energieberichten für die einzelnen Liegenschaften. Bauliche Maßnahmen wie der Einbau von Dämmmaterialien, der Austausch von Fenstern oder die Erneuerung von Heizungsanlagen würden in der Energiebilanz zu deutlichen Effekten führen. Aber auch umweltbewußtes Handeln im Alltag sei gefragt, zum Beispiel durch eine bedarfsgerechte Heizungssteuerung, die Aktivierung der Nachtabsenkung oder den Gebrauch energiesparender LED-Leuchten.
Das Klimaschutzkonzept liefert eine Entscheidungsgrundlage und Ansatzpunkte für ein besseres Klimaschutz-Management. Das Beispiel kommunaler Einrichtungen habe gezeigt, dass allein durch die Kontrolle und Steuerung der Energieverbräuche Energie- und Kosteneinsparungen bis zu 20 Prozent erreicht werden können, erklären die Fachleute des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement in dem rund 40 Seiten umfassenden Basiskonzepts, auf dessen Grundlage Klimaschutzkonzepte für die einzelnen Einrichtungen erstellt wurden. „Im Zuge von größeren Bau- und Modernisierungsarbeiten an den Gebäuden werden die Klimaschutzmaßnahmen in den nächsten Jahren Schritt für Schritt umgesetzt“, kündigt Stephan Tschepella an. So werden bei der aktuellen Modernisierung der Verwaltungsgebäude des Bischöflichen Ordinariats in der Kleinen Pfaffengasse in Speyer bereits die ersten Bausteine umsetzt, so zum Beispiel die Dämmung von Fassaden, der Austausch von Fenstern sowie der Austausch der Innenbeleuchtung in LED-Leuchtmittel.
Gefördert wurde die Erstellung des Klimaschutzkonzepts aus Fördermitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Förderbereich der nationalen Klimaschutzinitiative.
 

 

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