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Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz: Änderung bei der Pflege Angehöriger
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WIRTSCHAFT UND ARBEIT | ARBEIT UND BERUF
Mittwoch, den 11. Januar 2017 um 11:18 Uhr
Wer Familienangehörige, Nachbarn oder Freunde pflegt, ist seit Januar bereits bei einer Pflege von zehn Stunden in der Woche versicherungspflichtig in der gesetzlichen Rentenversicherung. Bisher waren dazu mindestens 14 Stunden in der Woche notwendig.

Die Beiträge zur Rentenversicherung zahlt allein die Pflegekasse oder das private Versicherungsunternehmen des Pflegebedürftigen. Sie sind abhängig vom Pflegegrad und der Pflegeleistung, die aus Pflegesachleistung, Pflegegeld oder Kombinationsleistung bestehen kann. In der Regel steigern die Beiträge die spätere Rente der Pflegeperson, ohne dass diese einen eigenen Beitrag dafür leisten muss. Davon profitieren also alle, die nicht erwerbsmäßig eine oder mehrere pflegebedürftige Personen mit dem Pflegegrad 2 bis 5, in häuslicher Umgebung, an mindestens zehn Stunden, verteilt auf regelmäßig mindestens zwei Tage in der Woche pflegen. Der dafür vom Pflegebedürftigen gezahlte Geldbetrag darf einen bestimmten Grenzwert nicht überschreiten. Neben der Pflege kann noch bis zu 30 Stunden wöchentlich gearbeitet werden. Mit dem zum 1. Januar in Kraft getretenen Pflegestärkungsgesetz II werden auch die bisherigen Pflegestufen 0 bis 3 automatisch in die Pflegegrade 1 bis 5 überführt. Wer bisher schon einen Pflegebedürftigen gepflegt hat, wird dadurch nicht schlechter gestellt. Übrigens sind Pflegepersonen jetzt unter bestimmten Voraussetzungen arbeitslosenversichert. Infos hierzu gibt es bei der Pflegekasse oder dem privaten Versicherungsunternehmen des Pflegebedürftigen. (spa)
 

 

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