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Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz: Künftig flexibler in Rente gehen
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WIRTSCHAFT UND ARBEIT | ARBEIT UND BERUF
Dienstag, den 03. Januar 2017 um 11:56 Uhr

Der Übergang vom Erwerbsleben in die Rente wird ab sofort flexibler. Denn mit der Flexirente ist es möglich, länger zu arbeiten und mit den Beiträgen die Altersrente zu steigern, mehr hinzuzuverdienen oder zu erwartende Rentenabschläge schon früher auszugleichen. Was sich ändert und ab wann - hier ein Überblick:

 

Seit Januar 2017 sind Altersrentner jetzt rentenversicherungspflichtig bis zur Regelaltersgrenze und wer will, auch darüber hinaus. Altersvollrentner, die arbeiten, sind nun ebenfalls bis zur Regelaltersgrenze versicherungspflichtig in der Rentenversicherung. Durch diese Beiträge steigert sich die Rente, und zwar erstmals nach der Regelaltersgrenze und danach jeweils zur nächsten Rentenanpassung im Juli. Wer über die Regelaltersgrenze hinaus arbeitet, ist zwar versicherungsfrei, kann aber darauf verzichten und Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung zahlen. Dies muss er ausdrücklich gegenüber seinem Arbeitgeber erklären. Auch diese Beiträge steigern die Rente zur nächsten Anpassung und zusätzlich gibt es dafür einen Zuschlag von 0,5 Prozent monatlich.
Auch wer bereits am 31. Dezember 2016 eine Altersvollrente bezogen hat und beschäftigt war, kann vor Erreichen der Regelaltersgrenze die neuen Möglichkeiten nutzen.
Ab Juli 2017: Hinzuverdienst und Altersrente flexibler kombinierbar Erwerbseinkommen und vorzeitige eigene Rente sind nun einfacher zu kombinieren. Denn wer eine vorzeitige Rente bezieht und weiterarbeitet, kann bis zur Regelaltersgrenze künftig 6 300 Euro im Jahr hinzuverdienen, ohne dass dies auf die Rente angerechnet wird. Wie sich der Verdienst auf die Monate verteilt, ist dabei unerheblich. Bei einem höheren Verdienst, wird der darüber liegende Teil zunächst zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet, so dass Anspruch auf eine Teilrente besteht. Erreicht der Verdienst etwa die Höhe des früheren Verdienstes, wird die Rente weiter gekürzt und kann auch ganz wegfallen. Da diese Grenzen vom Einzelfall abhängig sind, werden sie immer individuell geprüft. Die frühere feste monatliche Grenze von 450 Euro gibt es nicht mehr, ebenso die Kürzung der Rente auf Teilrenten in Höhe von drei Viertel, zwei Drittel, der Hälfte oder einem Drittel der Vollrente.
Ausgleich bei Rentenabschlägen früher möglich: Abschläge, die sich bei einer vorzeitigen Altersrente ergeben, können nun bereits ab dem 50. Lebensjahr ganz oder teilweise ausgeglichen werden. Dies gab es auch schon bisher, aber erst ab dem 55. Lebensjahr. Wie hoch der Ausgleichsbetrag ist, zeigt eine besondere Rentenauskunft, die man vorab beim Rentenversicherungsträger erhält.

Erweiterte Rentenauskünfte
Künftig sollen die Rentenauskünfte, die Versicherte ab dem 55. Lebensjahr erhalten, auch darüber informieren, wie der Übergang vom Arbeitsleben in den Rente gestaltet werden kann, also wie sich ein früherer oder späterer Rentenbeginn, der Bezug einer Teilrente oder ein Hinzuverdienst auswirken. Die wichtigsten Fragen und Antworten sind im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de zusammengestellt. Aktuelle Infos gibt es auch auf flexirente.drv.info (spa)
 

 

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